Question: Kann Metformin die Nieren schädigen?

Metformin wird im Körper nicht verstoffwechselt und unverändert über die Nieren ausgeschieden. Störungen der Nierenfunktion führen deshalb zu einem Anstieg der Plasmawerte. Überdosierungen begünstigen die Entwicklung einer Laktatazidose.

Warum Metformin nicht bei Niereninsuffizienz?

Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und eingeschränkter Nierenfunktion stand das orale Antidiabetikum Metformin lange im Verdacht, das Risiko für Laktatazidosen zu erhöhen und galt daher als kontraindiziert.

Warum schädigt Diabetes die Nieren?

Die Nieren bei Diabetes Zu hoher Blutzucker und Blutdruck können die Filter der Nieren schädigen: Die Löcher werden immer größer. Auch andere Stoffe gelangen vermehrt in den Urin, etwa das Bluteiweiß Albumin. Findet sich zu viel Albumin im Urin, kann dies also auf eine Nierenerkrankung in Folge von Diabetes hindeuten.

Welche Diabetes Medikamente bei Niereninsuffizienz?

Metformin muss bei eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden und sollte bei einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate eGFR* < 30 ml min nicht mehr eingesetzt werden. Sulfonylharnstoffe sind bei nachlassender Nierenfunktion (eGFR < 30 ml/min) mit der Ausnahme Gliclazid und Gliquidon nicht zu geben.

Wie reguliert die Niere den Blutzucker?

Neben der Glukoneogenese ist die Niere auch verantwortlich für die Filtration und die Rückresorption großer Mengen an Glukose aus dem glomerulären Filtrat: Sie filtert üblicherweise 180 Gramm Glukose täglich und resorbiert diese aus dem Primärharn zurück in den Blutkreislauf.

Was ist schädlich für die Nieren?

Die Hauptaufgabe der Nieren besteht darin, schädliche Stoffe aus dem Blut zu filtern und über den Urin aus dem Körper zu schleusen. Zu viele Belastungen allerdings können das Organ schädigen. Dazu gehören besonders Übergewicht und Bluthochdruck. Fallen beide Nieren aus, ist das lebensbedrohlich.

Welche Medikamente nicht bei Niereninsuffizienz?

„Hauptfeinde“ der Nieren sind inzwischen die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAIDs) wie Diclofenac, Ibuprofen und Indomethacin oder selektive COX-2-Inhibitoren, die nur unter Kreatinin-Kontrollen gegeben werden sollten. Bei vorgeschädigten Nieren können NSAID auch einen bleibenden Nierenschaden hervorrufen (12).

Welche Medikamente können auch bei Niereninsuffizienz gegeben werden?

Eine Auswertung von 119 Studien mit insgesamt über 64.000 Teilnehmenden mit fortgeschrittener Nierenerkrankung hat gezeigt, dass ACE-Hemmer und Sartane mehrere Vorteile haben: Verglichen mit anderen Blutdruckmitteln (etwa Betablockern) konnten ACE-Hemmer oder Sartane das Risiko für ein vollständiges Nierenversagen ...

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