Question: Wann spricht man von einer Zugewinngemeinschaft?

Die Zugewinngemeinschaft ist eine Unterart der Gütertrennung im Bürgerlichen Gesetzbuch und zugleich der gesetzliche Güterstand. Dabei bleiben die Güter der Partner während der Ehe getrennt, jedoch wird ein Zugewinnausgleich durchgeführt, wenn ein Partner stirbt oder die Ehe geschieden wird (§ 1363 BGB).

Was zählt unter Zugewinngemeinschaft?

Alle, die ohne Ehevertrag heiraten, leben rechtlich in einer Zugewinngemeinschaft (§ 1363 Abs. 1 BGB). Das bedeutet: Getrennte Vermögen - Alles, was den Eheleuten vor der Eheschließung jeweils gehört hat, bleibt auch danach jeweils Eigentum des einzelnen Ehepartners (§ 1363 Abs.

Was zählt zum Güterstand?

In Deutschland stehen drei Güterstande zur Wahl: Gütergemeinschaft, Gütertrennung und Zugewinngemeinschaft. Die Gütergemeinschaft und die Gütertrennung müssen in einer Klausel im beurkundeten Ehevertrag festgehalten werden.

Kann anfangsvermögen negativ sein?

Das Anfangsvermögen kann seit Inkrafttreten der Reform des Güterrechts zum 01.09.2009 geringer als 0,- € und damit negativ sein. Nach der Rechtslage bis zum 31.08.2009 blieben Schulden, die bei der Eheschließung vorhanden waren und das Anfangsvermögen unter 0,- € drückten, unberücksichtigt.

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