Question: Was ist die Gretchenfrage in Faust?

Darin stellt die Figur Margarete, genannt Gretchen, der Hauptfigur Heinrich Faust die Frage: „Nun sag, wie hast dus mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, Im engeren Sinne ist mit Gretchenfrage demnach die Frage nach der Religiosität der jeweils angesprochenen Person oder sozialen Gruppe gemeint.

Wo steht die Gretchenfrage?

Die Herkunft der Gretchenfrage liegt in der Tragödie Faust I von Johann Wolfgang von Goethe. Darin stellt Gretchen der Hauptfigur Heinrich Faust die Frage: Nun sag, wie hast dus mit der Religion? (V. 3415).

Was bedeutet Faust für Gretchen?

Der Begriff geht auf Goethes Faust zurück und bezeichnet ein Gespräch zwischen Gretchen und Faust. In Goethes Faust findet sich die sogenannte Gretchenfrage in Vers 3415 (Marthens Garten). In besagter Szene spielt sich der folgende Wortwechsel zwischen Margarete, also Gretchen, und Doktor Faust ab.

Welche Rolle hat Gretchen für Faust?

Goethe wählte in „Faust – Der Tragödie Erster Teil“ die Figur des Gretchen so aus, dass sie mit ihrem kleinbürgerlichen, beschränkten Charakter im direkten Gegensatz zum Gelehrten Faust steht. Sie stellt den Typus der kleinbürgerlichen, reinen Unschuld dar.

Was ist die berühmte Gretchenfrage?

Gretchenfrage bezeichnet als Gattungsbegriff eine direkte, an den Kern eines Problems gehende Frage, die die Absichten und die Gesinnung des Gefragten aufdecken soll. Darin stellt die Figur Margarete, genannt Gretchen, der Hauptfigur Heinrich Faust die Frage: „Nun sag, wie hast dus mit der Religion?

Wie hat Faust es mit der Religion?

geküsst haben, stellt Margarete Faust im Vers 3415 ff. in „Marthens Garten“ die Frage nach der Religion mit den Worten: „Nun sag, wie hast dus mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.

Was hält Faust von der Religion?

Faust hat eine sehr moderne Einstellung zum Thema Religion. Er hält sie für eine Sache der Gefühle. Außerdem ist er der Ansicht, man müsse die Religion der anderen achten, auch wenn man selbst keine haben sollte.

Welche Sünden hat Gretchen begangen?

Sie beschreibt das Auseinanderbrechen des Liebesverhältnisses zwischen Faust und Margarete, stellt sich motivisch neben die Tragödie des Gelehrten und fließt am Ende von Faust II überhöht und geläutert mit dieser zusammen.

Ist Gretchen eine tragische Heldin?

Diese trug erstmalig bereits im Namen Faust. Der Tragödie erster Teil, eine Selbstdefinition im Bezug auf die Gattung der ,Tragödie: Denn erst in dieser Version konnte Margarete zu einer tragischen Figur werden und zwar durch den Prolog im Himmel. Damit ermöglicht Gott Mephisto, Faust vom rechten Wege abzubringen.

Wer darf sagen Ich glaub an Gott?

Glaubst du an Gott? FAUST. Mein Liebchen, wer darf sagen: FAUST.

Wie ist Gretchen gestorben?

Sie soll auf dem Marktplatz unter dem Fallbeil sterben. Im Kerker schließlich muss Faust Gretchen völlig verwirrt vorfinden. Sie hat ihr neugeborenes Kind getötet und soll dafür hingerichtet werden. Sie erkennt Faust zunächst nicht und hält ihn für den Henker, der sie verfrüht abholen will.

Wann Margarete und Gretchen?

Auffällig ist, dass die Protagonistin den Namen Margarete trägt, wenn sie als „glückliche Geliebte“ auftritt (mit der Ausnahme der Szene Stube, wo sie Gretchen genannt wird). Erst als die Liebe unglücklich geworden ist, als sich Faust von ihr abwendet, wird die Protagonistin als Gretchen bezeichnet.

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